Martin-Luther- Europaschule
Martin-Luther-Europaschule 

Umwelterziehung an der MLS

Martin-Luther-Schule ist Fridays for Future

Umweltschule nach DIN Norm zertifiziert

 

Jetzt ist es endlich soweit, nach fast zweijähriger Arbeit kam die Jury „Öko-Profit“ zu dem Schluss, die Hertener Martin-Luther-Schule als nachhaltige Schule im Sinne der DIN Norm ISO 14001 auszuzeichnen.

Als erste Schule der Stadt hat die MLS dem intensiven Prüf- und Auswertungsprozess der Firma „B.A.U.M Consult“ aus Hamm standgehalten und erhielt für ihr Umweltmanagement das begehrte Öko-Siegel!

 

Mit diesem Nachweis darf sich die Schule nicht nur Umweltschule nennen – nun ist sie es bewiesenermaßen und das sogar im Sinne einer nachprüfbaren DIN-Norm!

 

Als bemerkenswert in diesem Zusammenhang stellte die Jury das 10 Punkte   Rohstoff- und Abfallmanagement des Hauses heraus.

  1. 33% des Restmülls wurden eingespart,
  2. in allen Klassen und Lehrerzimmern wird Abfall streng sortiert und entsorgt,
  3. die Mensa produziert keine Wegwerfchargen, sondern produziert kompostierbaren Bioabfall,
  4. „Up-Cycling“ Projekte sorgen für die Wiederverwendung von Müll,
  5. die Toilettenanlagen der SchülerInnen werden mit Regenwasser (Trinkwasserersparnis 60%) gespült,
  6. Oberflächenwasser (Regenwasser) wird versickert bzw. verrieselt,
  7. die Turnhalle verfügt über eine thermische Solaranlage,
  8. eine Fotovoltaikanlage versorgt die Schule mit Strom,
  9. eine Kleinwindkraftanlage erzeugt elektrische Energie für den schuleigenen Firmenwagen – ein E-Mobil (Marke Twizy),
  10. ausführliche Lehrplanarbeit und unterrichtliche Umsetzung in Bezug auf umweltrelevanten Themen finden statt.

Schulleiter Hermann Kuhl ist natürlich hoch erfreut über das Siegel, zumal es auch die ökologischen Bemühungen der vergangenen 25 Jahre wahrnimmt und in den aktuellen Kontext der Schule stellt. Acht weitere Personen dürfen in diesem Rahmen jedoch nicht unerwähnt bleiben: Es ist die junge Biologie- und Chemielehrerin Marie Bucholz (29), die mit ihrer Öko-AG (s.u.) den gesamten Darstellungs- und Analyseprozess organisiert und präsentierbar gemacht hat. Sie haben also die Schule zu „Fridays for Future“ gemacht, was Folgen hat: Diese jungen Leute fordern nämlich von der Bewegung, sich konsequenter für einen Umweltschutz in ihren eigenen Schulen einzusetzen, so wie es in den beschriebenen 10 Punkte nachzulesen ist, denn Nachhaltigkeit braucht Taten! Die Schulen dieses Landes müssen dringend den Zustand der ökologischen Unterentwicklung verlassen und sich im Sinne der Hertener Umweltschule auf den Weg machen!

 

Öko-AG: Nastasja Nandelstädt, Anjali Kemper, Emily Eggert, Kacy Calcagno, Max Bojarra, Nina Steinbeck, Marie Buchholz, Fabius Nohn